Deutsche DStar Hilfe für den XLX508

Erst mal ein paar grundsätzliche Dinge zu DStar, die vielleicht dem Einen oder Anderen helfen DStar besser zu verstehen.


Mir fällt in den diversen Foren und in Gesprächen mit OMs immer wieder auf, dass das Wissen zu DStar eher dürftig ist und viele überhaupt nicht verstanden haben, wie das DStar System funktioniert,

und es immer wieder zu Fragen führt und viele Funkamateuere frustriert über das DStar System sind.

Daher möchte ich hier im ersten Abschnitt auf die generelle Funktion von DStar eingehen und was die 3 Hauptbegriffe und Funktionen bedeuten und was nötig ist eine Verbindung im DStar Netz zu führen.

Grundsätzlich kann eine Funkverbindung im DStar wie in FM geführt werden, solange kein Repeater dazwischen ist. Aber sobald man einen Repeater nutzt oder aber weitergehend über das DStar Netz

funken möchte gibt es ein paar Dinge die befolgt werden müssen, damit eben die Verbindung klappt.

DStar ist hirarisch aufgebaut und es gibt ein paar kleine Grundbegriffe die man verstehen muss, damit man weiss, wie das DStar System funktioniert und warum man am Funkgerät gewisse Einstellungen

machen muss und was zu berücksichtigen ist.

DStar wird manchmal als kompiziert abgetan, das stimmt aber nicht, genau wie bei anderen Betriebsarten gibt es eben ein paar rudimentäre Dinge die einfach gemacht werden müssen,

damit das System auch so, wie man es sich wünscht funktioniert.


Was sind das für Dinge?


Es gibt 5 Verbindungsarten im DStar System.


  • 1. Lokale Verbindungen - CQCQCQ
  • 2. Gateway Verbindungen – Use Reflector CQCQCQ
  • 3. Callsign Routing – HB9GFX als Beispiel oder DCS001JL
  • 4. Direkte Verbindungen ohne Repeater – Nix nötig einzustellen funktioniert mit jeder Einstellung, da im Direkt QSO diese Einstellungen ignoriert werden.
  • 5. Gateway Verbindung – Repeater zu Repeaterverbindung

  • Alle Verbindungen werden über das "To Station" adressiert um dem Repeater eben die Aufgabe zu geben, die er ausführen soll.

    Ich denke, bis hier hin ist es verständlich. Ein Digital Repeater in Dstar kann eben vieles mehr als ein "analoger Repeater". Und wenn man die Funktionalität und seine Auswirkungen kennt, ist es ganz einfach.


    Zu 1: Eine „lokale Verbindung“ über einen Repeater wird mit „CQCQCQ“ gemacht. Wie der Name sagt gerichtet ann alle Stationen auf einem Repeater, quasi als wenn man eine FM Verbindung über einen Repeater machst.

    Es wird niemand spezielles gerufen (digital) also der Ruf ist theoretisch an alle gerichtet.

    Dort stellt man einfach im „To Station“ das MyCall CQCQCQ ein. Also sagst man dem Repeater: "meine Aussendung soll nur über den Repeater abgestrahlt werden, aber nicht ins Netz bzw. zum Gateway oder sonst wo hin."


    Zu 2. Eine Gateway Verbindung ist das Gleiche wie eine normale „lokale Verbindung“ aber der Repeater gibt das was er empfängt an ein Gateway über das Internet weiter. Der Gateway überträgt alles das, was er von dem Repeater bekommt an alle Repeater und Hotspots weiter, die auf dem Gateway und dem Modul wo der Repeater drauf „parkt“ also eingeloggt sind.

    Dort stellt man einfach im „To Station“ Use Refector CQCQCQ oder Use Repeater CQCQCQ ein je nachdem, wie es gespeichert ist in den Settings.

    Alle Rufe gehen über den Repeater und an das angeschlossene Gateway und Modul sowie an die angeschlossenen Repeater/Hotspots.


    Zu 3. Callsign Routing ist eine Verbindung an ein einzelnes Call also ein bestimmtes Rufzeichen, einen bestimmten Repeater oder an ein bestimmtes Modul auf einem bestimmten Gateway.

    Damit kann man entweder ein bestimmtes Call, nützlich wenn man eine bestimmte Station rufen will, aber die anderen auf einem Repeater oder im gesamten Netz rufen willst oder wenn du nicht weisst, wo die Station sich gerade aufhält (auf welchen Gateway oder Modul) kannst du in das „To Station“ das Call eintragen und dein Ruf routet sich automatisch zu dieser Station/dem Rufzeichen wo es zuletzt gehört wurde.

    Funktioniert aber nur in dem jeweiligen Netz also entweder DCS zu DCS oder REF zu REF oder XRF zu XRF und zu guter letzt XLX zu XLX .

    Du kannst aber auch einen Repeater direkt ansprechen, wenn du beispielsweise von DB0PBS nach DB0HFD funken willst, aber nicht den Ruf über den kompletten Gateway jagen willst. Dann treägst du als Zielrufzeichen DB0HFD ein, funktioniert auch nur innerhalb eines Netzes.

    Oder man kann diese Funktion auch nutzen um den Repeater mit einem bestimmten Gateway/Modul verbinden willst. Das machte man früher immer so im XRF Netz, da es im Anfang die CQCQCQ Funktion noch nicht gab.


    Zu 4. Eine direkte Verbindung ist von Funkgerät zu Funkgerät ohne dass ein Repeater oder was auch immer dazwischen ist.

    Ist das Gleiche als wenn du eine FM Direktverbindung machst ohne Repeater. Da brauchste theoretisch nix einstellen für.


    Zu 5. Eine Gateway Verbindung hilft eigentlich um eben anhand der Repeaterlisten einen bestimmten Repeater zu finden und den direkt anzusprechen wie beim Callsign Routing.

    Ist das Gleiche wie Callsign Routing nur auf Ebene der Repeaterlisten die in deinem Gerät gespeichert sind. Du kannst damit direkt von jedem anderen Repeater innerhalb eines Netzes einen bestimmten Repeater ansprechen.

    Alle deine Aussendungen werden dann auf diesem Repeater auch ausgestrahlt. Eingaben To Station aus Gatewayliste DB0HFD und deine Aussendung wird auch und nur auf DB0HFD und natürlich DB0PBS zu hören sein.


    Eigentlich braucht man nur 1 und 2 bzw. nur 2 . Weil Lokal funkt heute niemand mehr. Alle Aussendungen sollen im gesamten Gateway hörbar und verfügbar sein.

    Dann kommt es auch nicht zu Geister QSOs weil der eine eben über Gateway funkt und der andere nur auf dem Lokalen Repeater. Das ist unschön und nervig für die Zuhörer.

    Funktionieren tun aber alle Modis.



    Weiterhin gibt es grundsätzlich sind es 4 Begriffe bzw. eigentlich nur 3, die man verstehen muss damit man das DStar Sysem versteht.


  • Repeater Call 1
  • Repeater Call 2
  • Your CallSign --> To Station
  • Use From

  • Wobei "Use From" eigentlich eher der Namensspeicher mit ein paar Zusatzinfos den man zum grundsätzliche DSTar Betrieb nicht braucht, die Sache aber im DR Speichermodes einfacher macht.


    Und es sollte natürlich das eigene Rufzeichen im Funkgerät eingetragen sein. Ohne dem kommt eine Verbindung auch nicht zustande. Manche DStar Netze setzten auch voraus, dass das Rufzeichen registriert ist.


    Wenn man diese Dinge kennt, wird es einem nicht sehr schwer fallen, das DStar System zu benutzten und seine Einstellungen auch an der "älteren Generation" Funkgeräten wie dem ID-880 oder ID-91 vorzunehemen. Sicherlich ist die Bedienung bei dier "alten Generation" nicht so komfortabel, wie z.B. bei einem ID-51 oder einem IC-9700 aber grundsätzlich funktioniert das genau so.


    Was ist ein "Repeater Call 1"?


    Das Repeater Call 1 ist nichts Anderes als das Repeater Call des Repeaters mit einer Erweiterung, welche Informationen zur Frequenz geben soll. Dies wird aber oft auch missinterpretiert und wird einfach zur Unterscheidung benutzt.

    Nehmen wir als Beispiel DB0HFD. In DStar wird im Repeater Call 1 Folgendes eingetragen DB0HFD_B. DB0HFD steht hierbei für das Rufzeichen, dann kommt ein "_" Unterstrich, der nur als Platzhalter dient und ein Leerzeichen darstellen soll und es kommt noch eine Erweiterung, in diesem Fall "B" welches den Hinweis auf das Benutze Frequenzband gibt. A=23cm, B= 70cm, C=2m, D wird meist als Dongle oder Hotspot benutzt. Diese Angaben sind aber frei wählbar bei der Einrichtung eines Repeaters und müssen nicht unbedingt zur Frequenz des Repeater passen. Jedoch ist es zwingend erforderlich, dass im Funkgerät genau das programmiert ist, was der Repeater erwartet und wie es dort eben eingestellt ist, da sonst die Verbindung nicht funktioniert.


    Wozu ist das nötig?


    Das Dstar System erwartet eben ein paar Parameter, um dem System die Informationen zu geben, die es braucht um eine Verbindung im Netz herzustellen und damit ein Repeater weiss was er tun soll, wenn man darüber funkt.

    In DStar besteht ein Rufzeichen immer aus 8 Zeichen. Das ist das Rufzeichen selber, dann "Leerzeichen um evtl. fehlende Stellen aufzufüllen und die Erweiterung für das Frequenzband.

    In unserem Fall eben DB0HFD_B --> Stelle 1=D. Stelle 2 =B, Stelle 3=0, Stelle 4=H, Stelle 5=F, Stelle 6=D, Stelle 7 ist ein Leerzeichen, Stelle 8=B . Rufzeichen die wie z.B. HB9F, werden entsprechend mit Leerzeichen aufgefüllt. In diesem Fall HB9F___B, sodass man eben auf 8 Stellen kommt.


    Was ist ein Repeater Call 2?


    Bei Repeater Call 2 wird immer DB0HFD_G hier ist DB0HFD stellvertretend für das Repeater Call welches benutzt wird, eingetragen. In der Regel ist es das gleiche Rufzeichen, wie der Repeater hat. Wobei das "G" am Ende für Gateway steht. In seltenen Fällen kann es sein, dass dort ein anderes Call eingetragen werden muss, sofern der Repeater nicht sein eigenes Gateway nutzt sondern das eines anderen Repeaters.


    Wozu dient das "To Station"und was ist das?


    "To Station" beschreibt das Ziel der Verbindung. Hier kann entweder ein "CQCQCQ" eingetragen werden, dann bleibt die Verbindung "Lokal" also "NUR" auf dem Repeater ohne ein bestimmtes Ziel. Es kann auch "CQCQCQ Use Reflector" eingetragen werden, dann wird die Aussendung auf dem Repeater ausgestrahlt und über das Gateway in Internet gesendet und dann an den Reflector/Modul, wo der Repeater angebunden ist gesendet, sodass alle Repeater die auf dem Reflector/Modul sind die Aussendung hören können aber auch wieder ohne ein definiertes Ziel. Dazu muss aber Repeater 1 und Repeater 2 eingetragen sein. Sonst reagiert der Repeater nicht auf die Aussendung.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit in "To Station" das direkte Ziel einzutragen, dies kann ein Rufzeichen sein oder aber der Name des Reflectos/Moduls mit einer Erweiterung.

    Dies wäre dann für den XLX508J beispielsweise "XLX508JL".Wobei das "L" am Ende dem Repeater dann mitteilt er möge zu XLX508J verlinken. Diese Einstellung kann man sofern man auf dem Repeater ist und dieser auf diesem Reflector/Modul verlinkt ist, beibehalten . Nur hier ist Vorsicht geboten, dass man immer das Modul ausgewählt hat in einem QSO, welches benutzt wird, da im Falle einer Verlinkung zu einem anderen Ziel, dieses umgelinkt würde und das findet sofort nach Betätigung der PTT statt. Also hier besser zurückstellen auf "CQCQCQ Use Repeater" um über das Gateway zu funken.

    Die DStar Funkgeräte haben genau wie die meissten anderen Geräte einen "Kanalspeicher". Dieser ist aber für den "DR Mode" erweitert und dort können Dinge wie Name des Repeaters, Frequenz, Repeater Call 1, Repeater Call 2 usw. eingetragen werden. Dieses wird dann im Display angezeigt und ist das "Use From" wo dann die erweiterten Informationen abgelegt sind, die Aussage über die Verbindung und ihr Ziel liefern.


    Also fassen wir zusammen:


  • RepeaterCall 1: Name des Repeaters, über den wir funken wollen.
  • RepeaterCall 2: Name des Gateways des Repeaters ins Internet, über den wir funken wollen.
  • To Station: Das Ziel zu dem wir funken wollen - Entweder das Modul/Reflector oder aber ein bestimmte Call oder das Call eines Repeaters (Callsign Routing)
  • Use From: Name des Speicherplatzes mit Zusatzinformationen.

  • Wobei in dieser Beschreibung nicht tiefer auf das "Callsign Routing" eingegangen werden soll, da dies zur Verständlichkeit des Systems hier nicht beiträgt. Es sei nur dazu gesagt, dass mit dem Callsign Routing eine bestimmte Station oder ein bestimmter Repeater über das Netz direkt angesprochen werden kann ohne aber das gesammte Modul/ den gesammten Reflector zu "bespassen".


    Unten weiter habe ich eine "YourCall" Liste (To Station) zum Download bereit gestellt. Diese liefert die wichtigsten Elemente für Deutschland aber sollte individuell auf seine Bedürfnisse angepasst werden.

    Der OV A23 Wertheim liefert eine schöne Kanalliste für Deutschland, die man sehr gut ins Gerät importieren kann.

    Dies ermöglicht sich eine Menge Tipparbeit zu sparen und enthält relativ aktuell alle Repeater für Deutschland.

    Eine weitere Möglichkeit liefert Thomas, DL3EL der eine Art Repeatermap bereitstellt, wo man sich ebenfalls Repeaterlisten generieren kann.

    Die Funktionsweise von DStar ist eigentlich selbsterklärend.


  • "Repeater Call 1" um dem Funkgerät zu sagen, wo es hinsenden soll und dem Repeater zu sagen, dass dieses Gerät beim Senden den Repeater meint.
  • "Repeater Call 2" um dem Repeater zu sagen ich möchte dein Gateway benutzen.
  • "To Station" um dem Repeater zu sagen wo du hinfunken möchtest.

  • Also eigentlich garnicht so schwer zu verstehen.


    Eine weitere Möglichkeit ist das Verlinken im Modus "CQCQCQ Use Repeater" mittels DTMF Tönen. Wie das funktioniert steht unten im Text und es wird hier nicht weiter darauf eingegangen, da der erste Teil lediglich die Funktionswesie von DStar erklären soll.

    Wenn man zur Programmierung seines Gerätes die Icom CS-XXXX Software nutzt, die für die meissten Geräte frei herunterladbar sind, ist das Eintragen garnicht so schlimm.

    Sicherlich gibt es viele Parameter die eingestellt werden können, aber das ist nicht anders als bei jedem anderen Gerät auch. Icom verfolgt hier seit Jahren eine einheitliche Struktur bei allen Geräten, sodass man sich gut zurecht findet wenn man erst einmal eine Version kennt, fällt es leicht sich mit einem neuen Gerät zurecht zu kommen.

    Aber jede andere digitale Betriebsart muss man auch erst zu verstehen lernen und das ist bei DMR, C4FM, FT8, RTTY, PSK und was immer noch da draussen benutzt wird immer so, man muss sich halt erst damit auseinandersetzen und die Funktionalität verstehen.


    Zugegeben hier hat Icom versäumt, das System mal auf einfache Weise zu erklären, und auch die Leute, die die "neuen" Netze wie DCS und CCS erfunden haben und was auch immer da draussen benutzt wird mal kurz und knapp zu erklären, wie solch ein System funktioniert, sodass eben viele Funkamateure unter dem Strich frustriert waren, da sie ihre Geräte nicht bedienen konnten oder aber das System nicht nutzen konnten, weil man was nicht richtig eingestellt hatte.

    Auch die 1. Generation Funkgeräte war in der Bedienung so umständlich und undurchsichtig, sodass eben ohne tiefes Wissen man kaum eine Chance hatte ein DStar QSO zu führen.

    Mit der 2. Generation Funkgeräte wurde es einfacher. Jedoch sind die Beschreibungen, die man im Netz findet immer noch sehr mässig oder aber unvollständig, da es keine Kompett-Dokumentation gibt.

    Ich hoffe mit diese Doku etwas Licht ins Dunkel zu bringen und wünsche mir, dass DStar wieder mehr genutzt wird. Mit den neuen Geräten von Icom, wie dem IC-9700, dem IC-705 und was so in nächster Zeit noch angekündigt wird, denke ich wird DStar wohl doch nicht ganz dem "UserNichtNutzen-Tod" sterben.

    Kommen wir nun zur Bedienung um den XLX508 zu erreichen


    In DStar gibt es verschiedene Möglichkeiten sich mit einem Gateway zu verbinden, je nachdem wie der persönliche Hotspot/ der nahe gelegenen DStar Repeater konfiguriert ist.

    Man stellt sein Funkgerät auf die entsprechende Frequenz, und stellt die Parameter dazu passend zum Hotspot ein:

    Nehmen wir DB0HFD mal als Vorlage um auf den XLX508J zu gelangen:

    Anhand des Konfigurationsprogramms CS-9700 für den IC-9700 zeige ich, was in die Repeaterliste eingetragen werden muss.


    CS-9700

    RPT1 „DB0HFD B“ 

    RPT2 „DB0HFD G

    Frequenz 438.525 Ablage (minus)- 7.6Mhz


    Über das "To Station - Your Call Sign" wählt man "Use Repeater - CQCQCQ" aus, damit ein Repeatercall gemacht wird und dieser merkt, dass die Aussendung an diesen gerichtet ist.

    In „To Station“ muss stehen:  „Use Repeater CQCQCQ


    Beim IC-9700 sieht das dann so aus:

    CS-9700-Display

     

    Mit dem DTMF Ton „0“ kann mann überprüfen, wohin der Repeater verlinkt ist.

    Über die DTMF Tasten kann man meistens direkt oder über eine gespeicherte Tonfolge den XLX und das entsprechende Modul aufrufen.

    Je nachdem wie der Repeater konfiguriert ist, muss entweder A50810 aufgerufen werden oder D50810 um beispielsweise das Modul J aufgerufen wird.

    Wobei A bzw. D 508 für den Gateway XLX508 steht und die Zahl 10 für den 10. Buchstaben im Alphabet also das J. Die Module A-D können dabei direkt mit den DTMF Tasten gewählt werden, da diese als DTMF Töne verfügbar sind.


    Es kommt dann die Meldung: „Verbunden mit X L X 5 0 8 J“

    Wenn der Repeater anders konfiguriert ist und das nicht funktioniert, kann man versuchen, den XLX508J mit der DTMF Folge D50810 aufzurufen.

    Es sollte dann die Meldung„Verbunden mit D C S 5 0 8 J“ kommen.

    Wenn das auch nicht funktioniert, wurde die Datei, die die Adressen der einzelnen Gateways dem Repeater zur Verfügung stellt lange Zeit nicht auf den Stand der Dinge gebracht.

    Es gibt noch eine 3. Möglichkeit über das sogenannte Call Sign Routing die bei Icom Repeatern üblich ist, in dem man den XLX508 mit dem jeweiligen Modul in seine Your Callsign Liste im Funkgerät einträgt.

    Als Beispiel für das Modul J

    Name : XLX508J

    Call Sign DCS508JL oder alternativ wenn XLX Unterstützung am Repeater aktiviert ist XLX508JL


    Falls man keine "Your Call Sign" Liste hat,und sich die Arbeit erleichtern möchte und eine " Your Call Sign Liste", welche man dann noch mit seinen eigenen Reflectoren erweitern kann herunterladen möchte, dafür habe ich meine "Your Call Sign" Liste mal hier verfügbar gemacht und man kann diese hier herunterladen und bei sich importieren.

    Dies geht in dem im Settings Editor egal ob CS-31, CS-51,CS-4100, CS-5100, CS-9700 oder CS-705 und weiteren Editoren auf den Eintrag "Digital" und dann auf "Your Call Sign" klickt und dann über Import die CSV Datei importieren.


    Yourcall


    Import-Yourcall


    "File" --> "Import" --> "Filename(YourCallSign.csv) die Datei ins das Settingsfile läd und dann ins Gerät importiert.

    Wenn schon eine "Your Call Sign" Liste vorhanden ist, kann man die auch ganz leicht erweiteren.

    Man fügt einen neuen Eintrag ein. Dieser sieht wie folgt aus:


    Yourcall

    Yourcall2

    Dann über "To Station" den entsprechenden Eintrag wählen um den Repeater/Hotspot zu verlinken.


    CS-9700-Display2

    Dann einmal die PTT Taste drücken und danach sollte dann der Repeater ich mit dem XLX508J verbinden.

    Das "XLX508JL" steht in diesem Fall für den Befehl "Link to XLX508J".

    Hilft das auch nicht, fehlt der Link zum XLX508 in der Gatewayliste des Repeaters oder aber das Verlinken des Repeaters ist deaktiviert. Dann gibt es keine Möglichkeit und man sollte den Sysop des Repeaters ansprechen.

    Für das Modul G gilt grundsätzlich die gleiche Anleitung, nur muss dann eben anstatt 50810 eben 50807 in DTMF gesendet werden oder als Eintrag in der Yourcall Liste XLX508GL anstatt XLX508JL.


    Bei anderen Icom DStar Geräten, ist die Einrichtung bzw. der Aufruf fast identisch. Sicherlich sieht das jeweilige Display etwas anders aus.

    Anhand des Icom ID-31 zeige ich wie das dort im Fall des "Use Reflector CQCQCQ" aussieht.


    ID-31-Display

     

    Nur die nachfolgenden Crosslinkgruppen sind geschaltet:

     

  • 1. Durch die Verlinkung zum Modul J ist man auch automatisch in C4FM auf dem YSF26447 (Room XLX508) und im DMR-BM Netz auf der TG26447 (OWL-Talk) zu hören und kann mit den OM in C4FM und DMR-BM und kann mit den OM in C4FM und DMR-BM sowie DMR+ und Peanut Funkbetrieb machen.
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  • 2. Durch die Verlinkung zum Modul G ist man auch automatisch in C4FM auf dem YSF26446 (Room DE-OWL) und im DMR-BM Netz auf der TG26446 (Multibridge OWL) zu hören und kann dort Funkbetrieb machen .
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    !!!Man ist NICHT in anderen Modulen auf dem XLX508 wie die gelisteten Module in DStar, DMR und C4FM in den beiden unabhängigen Crosslinkgruppen oder auf anderen Gateways zu hören und es besteht keine weitere Verbindung zu anderen Modulen/Reflectoren/Räumen.!!!

     

    Es sei denn, das auf dem Modul ein Peering besteht. Dies kann man aber gut in der Modulübersicht sehen.

     

    Man braucht auch für das Crosslinking nichts weiter zu tun, als ob man mit einer Station in DStar funkt. Die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Betriebsarten ist statisch und kann nur durch den Admin(durch mich) des XLX508 geändert werden.

     

    Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, aber es wird keine Garantie dafür übernommen, ob die Angaben vollständig sind.

    73 und Viel Spass mit den Services vom XLX508

     

    HB9GFX/DG9BDI Stefan