Die Allianz Haftpflicht Versicherung

Verbrecher oder Mafia?!

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Am 29.09.2022 befuhr meine Frau Heike mit unserem Audi S6 BJ.2001 die B34 in Waldshut vom Schweizer Zoll kommend in Richtung Tiengen.

Ein deutsches Fahrzeug fuhr ihr bei stockendem Verkehr hinten drauf.

Die Polizei hat den Vorgang aufgenommen und die Schuldfrage war eindeutig.

Am nächsten Tag habe ich dann bei der Versicherung des Schädigers der Allianz Versicherung in Deutschland nachgefragt und man wusste vom Schaden noch nichts.

Da wir in der Schweiz leben (aber deutsche Staatsangehörige sind) wurden ich an die Allianz Schweiz verwiesen um dort den Schaden geltend zu machen, was ich dann im Anschluss an das Telefonat getan habe.

Am nächsten Tag habe ich dann einen Kostenvoranschlag vom Schaden unseres Autos erstellen lassen, welches einen Schaden von 5600CHF ergab und meine Frau hat ihren Arzt konsultiert, da eine starke Prellung des Knies vorlag und sie seit dem Unfall unter enormen Kopfschmerzen litt.


Den Kostenvoranschlag und Bilder von unserem Auto, dem Auto des Schädigers und dem Knie meiner Frau habe ich dann per Mail der Allianz Schweiz zugestellt.

Nach 7 Tagen kam von der Allianz Schweiz immer noch keine Reaktion und ich habe mal nachgefragt was der Stand der Dinge ist.

Man hat darauf verwiesen, man hätte es nach Deutschland weitergeleitet aber noch keine Antwort.

Ich habe daraufhin bei der Allianz Deutschland angerufen, dort lagen angeblich noch keinerlei Unterlagen vor und es war angeblich von beiden Seiten keinerlei Kommunikation geflossen.

Die Dame der Allianz Deutschland hat mir daraufhin eine Schadennummer mitgeteilt und sie wolle sich um die Sache kümmern.

Am nächsten Tag dann bekam ich plötzlich einen Anruf von der Allianz Schweiz man würde einen Gutachter schicken, der das Auto ansehen würde. Ich habe direkt meine Bedenken zur Befangenheit des Gutachters und der Tatsache, dass ich die freie Wahl des Gutachters hätte angemeldet.

Daraufhin wurde ich extrem unter Druck gesetzt und ich müsse den Gutachter selber zahlen ween ich selbst einen beauftragen würde und ich solle gefälligst einen Ort und Termin besorgen wo das Auto besichtigt werden könne.

Dieser Termin hat dann am übernächsten Tag stattgefunden und wie ich schon vorher bemerkt und geahnt habe, war dieser Gutachter absolut befangen und auf meine rhetorische Fragestellung gab er zu er würde im Sinne der Allianz begutachten.

Im Verlauf des Gutachtens bezweifelte er diverse Schäden und meinte er würde Abzüge bei der Lackierung machen, was bei einem Haftpflichtschaden nicht rechtens ist, da sich die Sache nicht nur halb lackieren lässt und erst recht eine Neuteil– Lackierung mit Abzügen unmöglich ist.

Weiterhin wurde eine Kontrolle der Fahrzeugachsgeometrie verweigert, da er aus Erfahrung sagen könne, dass keine Beschädigung vorhanden wäre, obwohl ich angemerkt habe, dass das Fahrzeug seit dem Auffahrunfall nach links ziehen würde.

Nach weiteren 5 Tagen habe ich dann mal nach dem Gutachten gefragt und dieses wurde mir dann per Mail zugestellt.

Dies erwies sich als noch schlimmer, als ich ursprünglich befürchtet hatte.

Es wurden Abzüge bei der Lackierung gemacht, eine Kontrollvermessung zur Sicherheitsüberprüfung der Achsgeometrie fehlte, Teile, die vorn einem Teil montiert sind, die ein zu reparierendes Teil verdecken und zwischen Aufprallfläche und defektem Teil montiert sind wurden nicht zum Austausch gelistet und ein Teil, das Abgasendrohr lins welches im direkten Aufprallbereich liegt und halb abgerochen sowie nach oben verbogen war wurde als Vorschaden deklariert, obwohl auf den Fotos von Schädigerfahrzeuges klar die Einschlagstelle durch Abdrücke im Stossfänger zu erkennen sind.

Es ergab sich aus dem Gutachten nach Abzügen von rund 950CHF, was mit 4550CHf weit vom Kostenvoranschlag entfernt war.

Dies habe ich dann bei der Allianz angezeigt und um Stellungnahme gebeten.

Die antworteten nur, man berufe sich auf den Gutachter und wolle nicht mehr zahlen.

Nachdem ich dann alle Dinge des Gutachtens die dort fehlten und den widersprüchlichen Angaben im Gutachten an die Allianz übermittelt hatte und nach diversen Diskussionen bekam ich dann ein Mail von einem Mitarbeiter, der plötzlich meinte, dass ich ja den Wert des Fahrzeuges mit 2600CHF beziffert hätte und man nun den Schaden mit 2990CHf begleichen wolle und eben den da es ein Totalschaden wäre mir den Wert des Fahrzeuges vor dem Unfall plus 350CHF an Nutzungsausfall zahlen.

Diesem habe ich widersprochen und klar den Wert des Fahrzeuges anhand von Angeboten auf den einschlägigen Internetplattformen deklarieren können.

Zusätzlich habe ich über meinen Allianzvertreter herausgefunden, wer der Vorgesetzte dieses Mitarbeiters ist und hab ihm geschrieben.

Der meinte nur dass der Mitarbeiter ja solch ein Angebot gar nicht hätte machen dürfen, da die Allianz Schweiz ja nur Regulierungshilfe leisten würde. Man wolle aber da das Angebot gemacht worden wäre die Summe zahlen. Falls ich das Angebot nicht annehmen wolle, würde man am Gutachten festhalten.

Ich habe daraufhin eine weitere Kommunikation mit der Allianz Schweiz aufgrund der weiteren Unglaubwürdigkeit und Unprofessionalität verweigert und mich wieder an die Allianz Deutschland gewendet.

Dort wurde mir dann mitgeteilt, man könne nichts machen da man den Fall an die Schweiz abgegeben hätte.

Was sind das wieder für Spielchen? Somit musste ich die Allianz Deutschland erst über ihre Pflichten als Haftpflichtversicherer aufmerksam machen und ihnen anhand der aktuellen Gesetzeslage erklären, was sie tun müssen.

Einige Tage später meldete sich dann eine Frau bei mir und stellte sich als Rechtsvertreterin der Allianz Deutschland vor.

Sie meinte alles käme gut und sie würde den Fall nun bearbeiten, da ich ja schon mehrfach mein Recht einklagen wollte und mich ja auch gut mit meinen Rechten und den Pflichten der Allianz auskennen würde.

Sie fragte dann erneut nach den Unterlagen, die ich der Allianz Schweiz verfügbar gemacht habe. Diese habe ich ihr dann zugesendet und sie meinte man wolle den Fall erneut prüfen.

Einige Tage später bekam ich dann Post von der besagten Dame und sie beschuldigte mich indirekt der Manipulation meines Fahrzeuges, weil ja angeblich am Stoßfänger neue Kratzer wären und das

Abgasendrohr, was durch den Auffahrunfall beschädigt und hochgebogen war nun wesentlich weiter hochgebogen wäre.

Erneut eine Spielerei der Allianz….

Zu den Kratzern konnte ich nix sagen, diese habe ich auch nirgends gefunden, jedoch zum weiter hoch gebogenen Rohr konnte ich ihr dies begründen. Ich hatte vor der Fahrt zum Gutachten erstellen, an diesem Gezogen, um festzustellen, dass dieses mir unterwegs nicht abfällt.

Bei dem Roh handelt es sich um ein Rohr mit etwa 1,5mm Wandungsstärke und wenn man das mit dem Fingern hochbiegen kann, muss ja eine Abrissbeschädigung vorliegen. Dies konnte ich dann begründen.

Es wurde dazu dann seitens der Allianz kein Wort mehr verloren.

Da ich ja beharrlich wie ich bin immer wieder Antworten eingefordert und meine Argumente vorgetragen habe und immer wieder neue Argumente die das von der Allianz gemachten Gutachten noch mehr in Zweifel zog, wurde dann plötzlich behauptet, dass mein Auto 6000-6400CHF an Wert hätte. Diese Summe weichte aber immer noch im erheblichen Masse von dem eigentlichen Wert mit etwa 9000CHF Wiederbeschaffungswert ab. Es wurde aber wiederum keinerlei Begründung zur Ermittlung dieses Preises gegeben.

Diese Summe wurde wahrscheinlich bewusst so gewählt worden, da ich ja mein Auto zwischenzeitlich gegen ein anderes Auto getauscht habe und beim Verkauf 2600CHF nach Abzug einer vom Händler ermittelten Schadenssumme von 5000CHF auf den Kauf eines anderen Fahrzeuges angerechnet bekommen habe. Diese Summe ergibt sich dann aus Händlereinkaufspreis und dem Schaden bewertet mit 5000CHF somit wurde hier ein Händlereinkaufspreis von 7600CHF zugrunde gelegt, was marktüblich ist. Der Händler will ja am Weiterverkauf auch was verdienen und kommt dann auf etwa 9000 bis 9500CHF.

Alles berechenbar und nachvollziehbar.

Zudem hatte ich zur gütlichen Einigung zwischenzeitlich meine Forderung auf 4500CHF plus 1500CHF Nutzungsausfall reduziert. Ergibt sich aus 5000CHF um die mein Preis beim Verkauf des S6 reduziert wurden und dem Nutzungsausfall. Somit hätte ich rein vom Geldwert keinen Verlust gehabt am Schaden. Nur der Nutzungsausfall wäre dann ein Verlust gewesen.

Die Allianz nannte nun einen Wiederbeschaffungswert von 6000 – 6500CHF ohne hier wiederum die Zahlen zu belegen. Trotz mehrfacher Aufforderung wurde dem nicht Folge geleistet.

Hier wurde dann eine Rechnung gemacht die basierend auf der genannten Summe von 6000-6500CHF gemacht wurde.

Davon 2600CHF aus dem Erlös meines Verkaufs abgezogen ergibt eine Summe von 3900CHF. Diese Summe wolle man mir nun zahlen und ich sollte auf alle weiteren Ansprüche verzichten.

Leider hat die Allianz dabei einen falschen Wert eingesetzt, den ich nicht nachvollziehen kann und der auch nicht belegt worden ist, obwohl ich mehrfach dazu aufgefordert habe.

Zum einen liegt dieser Preis weit unter dem Händlereinkaufspreis und noch weiter unter dem anzurechnenden Wiederbeschaffungswert.

Aufgrund dessen, dass ich mich erneut geweigert habe, dieses Angebot anzunehmen und weitere nochmals festigende Gründe genannt habe und erneut nach der Aufklärung wie sie zu diesen Summen kommen gefragt habe und mich geweigert habe eben eine Verzichtserklärung zu

unterschreiben, wurde mir erneut gedroht, wenn ich eben die gesetzte Frist verstreichen lassen würde wieder auf dem Gutachten bestehen würde.

Meint die Allianz ich bin in einer Höhle geboren?

Ich bin seit 40 Jahren ausgebildeter KFZ Mechaniker, habe seit über fast 30 Jahren einen Meistertitel als KFZ-Mechaniker Meister und habe 15 Jahre im Schadenbusiness gearbeitet und sogar mit dem Allianz Zentrum für Technik in München zusammengearbeitet.

Somit weiß ich genau, wovon ich rede.

Nach einem weiteren Mail zur Begründung wurde mir mitgeteilt, dass man die Kommunikation mit mir nun einstellen würde.

Somit geht die ganze Sache nun ans Gericht. Die Klage ist vorbereitet.

Ich bin gut vorbereitet und bin guter Dinge das Ding zu gewinnen. Die Beweislast gegen die Allianz ist erdrückend.


Nun nochmals zusammengefasst:



  • Gutachten erstellt, wo Abzüge unerlaubter Weise gemacht wurden und nachweisbar Dinge nicht im Gutachten erwähnt wurden und der Gutachter anscheinend hellseherische Fähigkeiten hat und ohne Überprüfung entscheiden kann ob ein Fahrzeug nach einem Unfall verkehrssicher ist.
  • Gerundet wurden 950CHF Reparaturkosten ermittelt.
  • Dann wurden aufgrund meiner Argumente plötzlich 2990CHF angeboten, die dann aufgrund meines Widerspruchs angeblich unerlaubterweise zugesagt worden wären aber man kulanterweise zahlen wolle.
  • Nach erneuter Diskussion wurden plötzlich 3900CHF angeboten….

  • von anfänglich 950 CHF, über 2990CHF dann zu 3900CHF, Eine Steigerung um 300% ohne in irgendeiner Weise die Ermittlung dieser Zahlen zu begründen, obwohl ich dieses mehrfach eingefordert habe.

    Klingt schon sehr nach türkischem Basar und sehr unglaubwürdig und unprofessionell. Die Allianz versucht mich hier klar abzuzocken….

    Ich denke das ist Masche um Kosten zu sparen.

    Nun hat die Allianz dann auch ein Schmerzensgeld ermittelt. Sie hat meiner Frau 200€ überwiesen, obwohl sie ein Schleudertrauma und eben die Knieprellung, die unverkennbar ist erlitten hat. Man muss dazu erwähnen, dass das geschödigte Knie ein künstliches Kniegelenk hat und es wesentlich länger dauert bis dies ausgeheilt ist nach solch einer Schädigung.

    Begründet wurde diese Zahlung dass sie ja nur 2 Tage krank geschrieben worden wäre und aufgrund des Arztberichtes. Wird eine Entschädigung anhand der Krankheitstage oder anhand der Schwere der Verletzung und der Dauer der Beschwerden gezahlt.

    Nach erneutem Hinweis auf Grundsatzurteile und das meine Frau systemrelevant ist und aufgrund der Aussage des Arztes, dass eben solche eine Verletzung länger dauert bis sie ausgeheilt ist ist Heike natürlich, pflichtbewusst wie sie ist, nach den 2 Tagen wieder arbeiten gegangen. Ihr Arbweitgebewr nimmt darauf Rücksicht und hat ihr hauptsächlich "sitzende Tätigkeiten gegeben bzw. da sie eine Mischung aus Schreibtisch und anderen Tätigkeiten hat, hat sie eben die nächsten Wochen hauptsächlich sitzend gearbeitet.

    Nachdem wir den Arztbericht bei der Allianz eingefordert haben, und eben die Summe moniert haben, wurde dieser zugeschickt und eine weitere Kommunikation seitens der Allianz wurde vewrweigert. Es wurde nur ein Kommentar gegeben, dass wir weitere Arztberichte einreichen sollen.

    Ein weiteres Zeichen, dass die Allianz hier in keinster Weise an einer gütlichen Einigung interessiert ist und hier hofft, dass wir das hinnehmen. Leider machen sie die Rechnung ohne uns.

    Ich mache nun mal die Rechnung klar gegen die Allianz.

    Da ich nun klagen muss stehen hier folgende Kosten für die Allianz im Raum: 5300CHF nach Abzug der MWSt. für Abrechnung nach KVA

    1540€ Nutzungsausfall für 14 Tage bis zur Beschaffung eines Ersatzes oder bis zur Reparatur

    1000€ Kosten zur Erstattung meiner Auslagen und der Aufwände zu Klärung.

    Dies werde ich nun einklagen. Das ergibt rund 7840€ /CHF entgegen meinem Angebot zur gütlichen Einigung mit 4500CHF für den Schaden und 1500CHF Nutzungsausfall.(gesamt 6000CHF)

    Die Folge daraus wird sein, dass unsere Familie ihre Verträge mit einem Beitragsvolumen von 4500CHF/pro Jahr bei der Allianz kündigen wird.

    Ein weiterer Punkt ist, wir hatten einen Vollkaskoschaden an unserem Wohnmobil im letzten Jahr, der die Allianz 16500CHF gekostet hat und einen Sturmschaden, der mit 1500CHF beglichen wurde.

    Mit den Beiträgen wären diese Summen in 5 Jahren zumindest an Beiträgen zurückgeflossen. Somit ergibt sich aus der Bockigkeit und dem Versuch mich zu verarschen ein Gesamtschaden von

    23340CHF/€ plus Kosten für den Prozess, wenn ich gewinne.

    Wenn ich verliere, ergibt sich dennoch ein Schaden für die Allianz von den gezahlten 18000CHF für den VK Schaden und Sturmschaden plus dem was ich dann für den Haftpflichtschaden bekomme, da dann keine Beiträge mehr für Versicherungen fließen.

    Somit verliert die Allianz in jedem Fall.

    Aber obwohl ich das ebenfalls vorgerechnet habe, gehen sie das Risiko ein.


    Ich gewinne in jedem Fall, zumindest an Erfahrung, dass ich mit der Allianz keine Geschäfte mehr machen werde und sollte mir jemand der Allianz versichert ist einen Schaden zufügen, wird dies zukünftig ein Rechtsanwalt für mich vom ersten Tag an erledigen.

    Schade finde ich nur, dass der Vertreter/Verkaufsberater durch Verlust und evtl. Rückzahlung von Provisionen unter den Folgen leiden muss, weil diese Typen so einen Scheiss verzapfen..."Sorry Tony" aber das ist die logische Konsequenz, was du genau so machen würdest.

    Also Achtung vor diesen Verbrechern....überlegt euch gut ob ihr euch bei der Allianz versichert und nehmt euch gleich einen Anwalt wenn euch einer einen Schaden zufügt und die Allianz der Haftpflichtversicherer ist

    in diversen Worten, wie Gutachten, Gutachter Kostenvoranschlag beispielsweise und wenn sie farbig hinterlegt sind verbergen sich Links zu den Dokumenten oder eben zum Gutachterbüro. Einfach drasufklicken und diese werden in einem neuen Fenster geöffnet.